doghouse.theater weg vom fenster?!?

Zu früh gefreut! Die netten und sehr kultivierten Vermieter mit einem großen Herz für Theatermacher dieser Tage, hatten am Tag des Einzugs dann doch Bedenken. Somit ist die Lösung in der Essener Innenstadt dahin.

Wir haben einen Antrag für unser schaufenster.theater gestellt. Wir erwarten Mitte Januar eine Rückmeldung. Wir arbeiten in der Prärie und Rü-Bühne.

Wir beantragen die Anerkennung als freier Träger der Jugendbildung.

Wir beantragen die Mitgliedschaft im Bundesverband Theaterpädagogik.

doghouse.theater bleibt optimistisch.

doghouse.theater am Fenster

Was unter den derzeitigen Bedingungen das Stattfinden von performativen und interdisziplinären Veranstaltungen unmöglich macht ist, dass Künstler und Zuschauer nicht im selben Raum zusammenkommen können. Intimität und Wechselwirkung von Zuschauer und Performer kann nicht wie bisher hergestellt werden, ist aber nach wie vor essentiell für die performativen Künste aller Disziplinen. Die technische Unmöglichkeit des bloßen Übertragens dieser Eigenart des Performativen in den sicheren digitalen Raum, zwingt zu weitergedachten Lösungsansätzen, die das Besondere erhalten und nicht opfern. So kamen wir auf die Idee des performativen Schaufensters, mitten in den Räumen, die auch derzeit noch das Präsentieren und Interagieren möglich machen:

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doghouse.theater: in der digitalWerkstatt

bild&hologram: digitaleSpieluhr „Aneschka“ by selina-naomiKoenen

Wir experimentieren mit und erforschen digitale Theaterformen. Der Versuch digitale und analoge Performance miteinander zu verschmelzen ist dabei Gegenstand unserer Arbeit. Dabei beschäftigen wir uns mit Greenscreenformaten, Digitalen Masken und Echtzeitanimationen, die sowohl physisch im Raum erfahrbar sind und gleichzeitig als Variante gestreamt werden können. Das Theater behält seinen Reiz als Kunstform des analogen Miteinanders unter Menschen und erweitert seinen Wirkungsbereich ins Internet, ohne das Eine gegen das Andere auszuspielen. So versuchen wir zwei Welten zu erobern, die ohne einander wohl nicht sein können, allerdings jeweils ihren eignen Zauber besitzen, den das je Andere nicht ersetzen kann. Hybridisierung statt bloßes Überstülpen, in der Hoffnung ein zukunftsfähiges Theater zu entwickeln, das zwischen den Räumen wandelt, Korridore schafft durch die unendliche ästhetische Möglichkeiten fließen und die Menschen dort erreicht wo sie eben sind, sein wollen oder dieser Tage sein müssen.

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Videos: Sommerwerkstatt 2020

Hier die Ergebnisse der Sommerwerkstatt:

Video: Roth
Improvisationsaufträge, repetetiv geübt // Der Flachwitz den das Objekt spricht.
Gruppe: RüKids RüBühne Essen

Clips: Selina Koenen
Digital: Roth/Koenen
Improvisationsaufträge, repetetiv geübt // Film und Digitale Performance.
Gruppe: RüKids RüBühne Essen

Prozesseinblicke Digital Puppetry RüKids. Mitlerweile sind wir auf 2D Echtzeit-Animationen mit Adobe Character Animator umgestiegen.

Video: Selina Koenen
Digital: Dini Bremer

Update: Digital Puppetry

Dank des Corona-Stipendiums des Landes NRW, konnnte ich mir die Adobe Creative Cloud zulegen und siehe da: es gibt ein nutzerfreundliches und performatives Tool zur Realtime-Animation – den Character Animator. Nachteil: 2D, Kostenpflichtig. Vorteil: riesiger Marionetten Store und unglaublich einfaches Handling in Sachen Rigging und Figurerstellung.

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Update: Digital Object Theatre

Während ich vorm Sommer noch davon ausging, dass Realtime Animation vermutlich nur mit Blender und oder Animata für uns zu realisieren sei, stießen wir kurz vor Beginn der Sommerwerkstatt auf die Unreal-Engine, für die Apple ein Plugin bereitgestellt hat. Mit diesem und einem Iphone (OS muss entsprechend aktuell sein), lässt sich in Echtzeit eine vorher geriggte Figur animieren. Abgesehen vom riggen, geht dies recht unproblematisch und schnell. Der Output lässt sich capturen, sodass sich mit einem Beamer durchaus mit digitalen Puppen spielen lässt. In wieweit sich die Software für ganze Stücke nutzen lässt, und welches der unzähligen Plugins für andere Kameras zur Steuerung am besten nutzen lässt, werde ich in den nächsten Monaten ausfuchsen – aus der Perspektive eines Theaterpädagogen. Meine Rü-Kids sind schon ganz heiß drauf …

Digitale Masken

Auch in Sachen Digitale Masken sind wir weitergekommen. Allerdings haben wir kurzzeitig den Pfad der AR-Filter verlassen, da sich für Performatives eine dringendere Lösung aufgetan hat. Im Tanz und der Interaktiven-Installation kennt man es bereits und auch in der Fashion-Welt wird diese Technologie eingesetzt: Dynamic Projection Mapping.

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